Datenschutz

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RECHT AUF AUSKUNFT, LÖSCHUNG, SPERRUNG

 

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  • gemäß Art. 17 DSGVO die Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist;
  • gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben;
  • gemäß Art. 20 DSGVO Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen;
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WIDERSPRUCHSRECHT

 

Sofern Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden, haben Sie das Recht, gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen, soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben oder sich der Widerspruch gegen Direktwerbung richtet. Im letzteren Fall haben Sie ein generelles Widerspruchsrecht, das ohne Angabe einer besonderen Situation von uns umgesetzt wird.

 

 

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Die genannten Daten werden durch uns zu folgenden Zwecken verarbeitet:

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  • Gewährleistung einer komfortablen Nutzung unserer Website,
  • Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie
  • zu weiteren administrativen Zwecken.

 

 

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AKTUALITÄT UND ÄNDERUNG DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG

 

Diese Datenschutzerklärung ist aktuell gültig und hat den Stand Mai 2018.

 

Durch die Weiterentwicklung unserer Website und Angebote darüber oder aufgrund geänderter gesetzlicher beziehungsweise behördlicher Vorgaben kann es notwendig werden, diese Datenschutzerklärung zu ändern. Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung kann jederzeit von Ihnen abgerufen und ausgedruckt werden.

 

General a.D. Hans Heinrich Dieter

In der ersten Maiwoche bereiste Kanzlerin Merkel zum zweiten Mal nach 2016 westafrikanische Staaten und die Sahelzone. In diesem Jahr konzentrierte sie sich auf Burkina Faso, Mali und Niger. Bei dem dreitägigen Parforceritt wurde die Kanzlerin mit Auswirkungen des Versagens der westlichen Welt, der NATO und auch der Europäischen Union konfrontiert.

Der nigrische Innenminister Bazoum hatte die Kanzlerin schon vorab durch ein Interview mit der „WELT“ auf ihre Reise eingestimmt: „Wenn man bedenkt, welche Rolle wir bei der Reduzierung der Flüchtlingsströme gespielt haben, haben wir nicht substanziell von Investitionen profitiert, wir erleben diesbezüglich eine kleine Enttäuschung.“ … „Wir müssen mehr und mehr Verpflichtungen in Bezug auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen akzeptieren. Wenn ein Land nicht stabil ist, ist es unmöglich, dass es sich entwickeln kann. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, wie groß die verfügbaren Mittel sind.“ …und „In Libyen gibt es keinen Staat, besonders der Süden hat sich dort zu einer Plattform für die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität entwickelt“, an der Grenze zu Nigeria habe sich hauptsächlich die Terrororganisation Boko Haram ausgebreitet und der Norden des Nachbarlands Mali werde von islamistischen Terrororganisationen geplagt.

Die Instabilität, die der nigrische Innenminister hier zum Ausdruck bringt, betrifft die gesamte Sahelregion und hat ihre Ursache im libyschen Bürgerkrieg 2011. Am 17. Februar 2011 begann der Aufstand libyscher Bürger in Bengasi. Daraufhin verhängte der UN-Sicherheitsrat mit der Resolution 1970 unter anderem ein Waffenembargo. Am 17. März ermächtigte der UN-Sicherheitsrat Mitgliedstaaten und regionale Organisationen auf der Grundlage der Resolution 1973, alle Maßnahmen zum Schutz der libyschen Zivilbevölkerung zu ergreifen, sowie das Waffenembargo durchzusetzen und eine Flugverbotszone über Libyen einzurichten. Am 18. März 2011 begannen Frankreich, Großbritannien und die USA mit massiven Luftangriffen zur Implementierung der Flugverbotszone und zur Behinderung des Vormarsches der libyschen Armee auf Bengasi. Erst am 23. März startete die NATO die Embargo-Operation. Am 24. März entschied die NATO, die Operation zur Aufrechterhaltung der Flugverbotszone zu führen.

Mit dem unverantwortlich oberflächlichen „strategischen“ Ziel „Gaddafi muss weg!“ garantierten überlegene NATO-Luftstreitkräfte die Flugverbotszone und eliminierten die libysche Luftwaffe, zerstörten Luftstreitkräfte der USA, Frankreichs und Großbritanniens libysche Militärinfrastruktur, rüsteten englische, französische und italienische Streitkräfte - durch Unterlaufen des UN-Waffenembargos - alle möglichen Rebellengruppierungen, ungeachtet deren möglicher terroristischer Zielsetzungen, mit Waffen aus und bildeten unter dem Vorwand, es diene dem „Schutz der libyschen Zivilbevölkerung“, mit Spezialkräften zahlreiche Rebellengruppen militärisch aus. Die NATO, aber auch hauptsächlich Frankreich, Großbritannien und Italien sind so Bürgerkriegsparteien auf der Seite der Rebellen geworden und damit mit verantwortlich für die Ergebnisse des Bürgerkrieges – einschließlich der Kriegsverbrechen – und damit natürlich auch für die Gestaltung eines anschließenden Friedens in Libyen. Und hier hat der Westen versagt!

Denn im Ergebnis herrscht in Libyen seit 2011 Bürgerkrieg, der derzeit wieder gefährlich aufflammt. Die UN, die westliche Welt und die EU haben sich in die politische Gestaltung der Zeit nach dem offiziellen Ende der Kampfhandlungen (nach dem 31.10.2011) nicht erfolgreich eingebracht. Libyen ist bis heute ein auseinandergebrochener, ziemlich zerstörter „failed state“ und Brutstätte und Rückzugsregion für unterschiedliche, teilweise rivalisierende Rebellen-gruppierungen unterschiedlicher politischer und religiöser Ausrichtung und für Terrororganisationen, die sich auch in die benachbarten Staaten und Regionen auswirken, denn Waffen, Schmuggler, Radikale und Verbrecher aus Libyen haben seitdem die Sahel-Region überschwemmt. Dadurch ist die gesamte Sahelregion instabil geworden. Die ohnmächtige EU hat dieser schlimmen Entwicklung bei unseren afrikanischen Nachbarn weitgehend tatenlos zugesehen.

Immerhin beraten heute in Brüssel die EU-Außen- und -Verteidigungsminister über die Terrorbekämpfung in Afrika. Thematisiert wird vor allem die schwierige Terror- und Schleuserbekämpfung in der Sahelzone. Schwerpunkt soll die Kooperation mit den sogenannten G5-Ländern Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad sein. Diese hatten zuletzt mit EU-Unterstützung mit dem Aufbau einer rund 5000 Mann starken gemeinsamen Einsatztruppe begonnen. Offensichtlich will sich die EU dieser Problematik stellen.

Und da fragt man sich, mit welchem Ziel Kanzlerin Merkel, ohne Mandat und Absprache mit der EU, klimabelastend durch Teile der Sahel-Region gedüst ist. Denn Deutschland ist allein nicht in der Lage, zur Problemlösung der Region beizutragen, das kann nur die EU gemeinsam. Und so hat die Kanzlerin ein wenig dazugelernt und ein wenig Geld für Ausbildungshilfe und Familienplanung verteilt – zu wenig wie die Politiker der Sahel-Region feststellen: die Anstrengungen von Deutschland und von anderen EU-Ländern zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Region seien „aus unserer Sicht völlig unzureichend“.

Wenn zur Problemlösung der instabilen Region mit den strategisch wichtigen Partnern der EU im Kampf gegen illegale Migration beigetragen werden soll, dann muss die EU ihre außenpolitische Ziellosigkeit und Handlungsunfähigkeit überwinden, zu einer von der Mehrheit der Mitgliedstaaten getragenen Libyen-politik finden und einen wirksamen und vielfältigen Beitrag zur Stabilisierung und Entwicklung der Region leisten, hauptsächlich durch militärische Unterstützung und durch den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in der Region.

Immerhin hat die sicherheitspolitisch desinteressierte und gegenüber unserer Parlamentsarmee eher distanzierte Kanzlerin die deutschen Soldaten in Mali besucht und deren Einsatz gewürdigt – ein positiver Aspekt der Reise!

 

In stillem Gedenken an unsere französischen Kameraden

Am 10.05.2019 sind während einer Geiselbefreiung im westafrikanischen Burkina Faso zwei Kameraden der französischen Einheit “ Commando Hubert „ gefallen. 

Die Gemeinschaft Deutscher Kommandosoldaten ist von dieser Nachricht tief getroffen. Wir trauern um zwei tapfere Soldaten. In Gedanken stehen wir in dieser schweren Stunde geschlossen an der Seite Ihrer Familien.

 

 

 

 

 

 

Der Personalwerbetrupp stellt vor

Das Kommando Spezialkräfte - kurz KSK - ist im

baden-württembergischen Calw, ca. 30 km südwestlich

von Stuttgart, stationiert. Das KSK wurde 1996 zur

weltweiten Durchführung von Spezialeinsätzen

aufgestellt.

Es gliedert sich in den Stab, die Einsatzkräfte, die

Unterstützungskräfte, den Bereich Ausbildung und den

Bereich Weiterentwicklung. Die Einsatzkräfte sind das

Herzstück des KSK, sie gliedern sich in 4 Kommandokompanien,

eine Spezialkommandokompanie und eine

Spezialaufklärungskompanie. Zu den Aufgaben der

Spezialkommandokompanie gehören u.a. die

Luftunterstützung sowie die Kampfmittelräumung. Die

Spezialaufklärungskompanie wird u.a. zur optronischen

Spezialaufklärung und zur Spezialzielaufklärung

eingesetzt.

Jeder Kommandotrupp besteht aus vier

Kommandofeldwebeln. Jeder hat eine von vier

besonderen Fertigkeiten als Waffen- u. Taktikspezialist,

Spezialist für Pionierwesen, Sanitätsspezialist oder

Spezialist für Fernmelde- und Informationstechnik. Ihre

Aufträge führen sie stets gemeinsam durch –

im TEAM.

Zu den besonderen Aufgaben gehören u.a.:

• Retten und Befreien aus Geiselsituationen

und Gefangenschaft

• Festsetzen von Zielpersonen

• Schutz von Personen und Einrichtungen in

besonderen Situationen

• Gewinnen von Schlüsselinformationen in

Krisen- und Konfliktgebieten

• Kampfeinsätze gegen Ziele mit hoher Bedeutung

• Abwehr von terroristischer Bedrohung

• Zusammenarbeit und Ausbildungsunterstützung in

Aufnahmestaaten

• körperlich leistungsfähig

• teamfähig

• lernwillig

• psychisch belastbar und willensstark

• stressstabil

• verantwortungsbewusst und verschwiegen

Allgemein:

• deutsche Staatsangehörigkeit

• keine Vorstrafen

• charakterlich, körperlich und geistig geeignet

• fallschirmsprungtauglich und fallschirmsprungwillig

• uneingeschränkt außendienstfähig

• Soldat der Bundeswehr in einem aktiven

Dienstverhältnis

Offiziere, Unteroffiziere m.P und Unteroffiziere o.P.:

• Für Offiziere, Unteroffiziere m.P., Unteroffiziere o.P. und

Mannschaften gibt es keine Altersobergrenze für die

Bewerbung.

Zivile Bewerber und Mannschaften:

• Mindestens Realschulabschluss bzw. gleichwertiger

Bildungsstand

oder

• Hauptschulabschluss und abgeschlossene

Berufsausbildung

• Mannschaftssoldaten müssen eine Dienstzeit

von mindestens 3 Jahren nachweisen.

Wir bieten

• eine der interessantesten, vielseitigsten und

professionellsten Ausbildungen, die die Bundeswehr

zu bieten hat

• Zusammenarbeit mit international bekannten

Spezialeinheiten und Polizeikräften

• modernste Ausbildungseinrichtungen

• Ausbildungs- und Übungsphasen im Ausland

• Professionalität auf hohem internationalen Niveau

• moderne Bewaffnung und Ausrüstung

• verkürzte Beförderungszeiten

• Kommandozulage

• Prämiensystem

 

Eignungsfeststellungsverfahren Teil I (1 Woche)

• Computer Assisted Testing (CAT) und

psychologische Auswahltests

• Überprüfen der körperlichen Leistungsfähigkeit

- Physical Fitness Test (min. 3 Punkte pro

Einzeldisziplin, min. 20 Punkte gesamt)

- min. 5 Klimmzüge im Ristgriff

- 500 m Schwimmen in max. 15 min

- Überwinden der Hindernisbahn (Feldanzug, Helm) in

max. 1:40 min

- Fallschirmsprungturm

- 7 km Geländelauf im Feldanzug mit 20 kg Gepäck

10-wöchiges Vorbereitungsprogramm zur Vorbereitung

auf den zweiten Teil

Eignungsfeststellungsverfahren Teil II (8 Tage)

• 7 km Geländelauf im Feldanzug mit 20 kg Gepäck in

max. 52:00 min

• Überleben und Durchschlagen unter extremen

Belastungen (1 Woche)

Überlebenslehrgänge (3 Wochen)

• davor Kommandogrundlagenausbildung (8 Wochen)

Nach erfolgreichem Bestehen des gesamten

Eignungsfeststellungsverfahren erfolgt die Versetzung

zum KSK

Für zivile Bewerber:

• Teilnahme am Auswahlverfahren für die

Feldwebellaufbahn beim zuständigen Karrierecenter

der Bundeswehr

• Einstellung als Kommandofeldwebelanwärter am

„Ausbildungszentrum spezielle Operationen“ in

Pfullendorf. (01.01., 01.04., 01.07. und 01.10. jeden

Jahres) 36-monatige Ausbildung zum

Kommandofeldwebelanwärter /

Fallschirmjägerfeldwebelanwärter

• Anschließend: Teilnahme am

Eignungsfeststellungsverfahren KSK

• Nach Bestehen: Versetzung ins KSK und Beginn der

Kommandoausbildung

• Bei Nichtbestehen:

Einsatz als Infanteriefeldwebel im Heer

Basisausbildung: 2 Jahre

Ausbildung in Kommandokampf und Kommandokampftaktik

Fallschirmspringen, Nahkampf, Reaktionsschießen,

Sprengen, Ausbildung an ATV´s, Sturmbooten,

Motorschlitten etc.

Spezielle Sanitätsausbildung

Überleben in extremen Klimazonen

Spezialisierung bis zu 1 Jahr

Spezialisierung auf eine Verbringungsart in einem

unserer Spezialzüge (Land, Luft, Wasser, Hochgebirge)

individuelle Spezialisierung als:

Waffen-, Pionier-, Fernmelde- oder Sanitätsspezialist

Offiziere, Unteroffiziere m.P., Unteroffiziere o.P. und

Mannschaften:

• Bewerbungsbogen beim KSK anfordern oder

Mustervordruck aus GAIP 34-06-00

• Eine Ausfertigung über den nächsten Disziplinarvorgesetzten

an Ihre personalbearbeitende Stelle,

zweite Ausfertigung an das KSK - Leiter

Personalwerbung.

• Für Uffz o.P. und Mannschaften erfolgt die

Basisausbildung erst nach Abschluss der

Laufbahnausbildung zum FwSpezOp

Zivile Bewerber:

• Zivile Interessenten bewerben sich über Ihren

zuständigen Karriereberater

Persönliche Beratung

Kommando Spezialkräfte

Leiter Personalwerbung

Graf-Zeppelin-Kaserne

75365 Calw

Tel.: 07051/ 791 - 2160 o. 2168

FspNBw: 5220

Email: PWTCalw@bundeswehr.org

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