Zwei Soldaten der Bundeswehr - ein Pilot und ein Waffensystemoffizier - sind beim Absturz eines Tiger-Kampfhubschraubers in Mali ums Leben gekommen. Fremdeinwirkung ist nach derzeitiger Kenntnis auszuschließen. Die Unfallursache wird zurzeit ermittelt.

 

Spekulationen verbieten sich, aber die Diskussion der derzeitigen personellen und materiellen Einsatzbereitschaft der Bundeswehr im Hinblick auf die zahlreichen Einsätze in Europa, Asien und Afrika muss angesichts dieses tragischen Unfalls geführt werden.

 

Die Bundeswehr unterstützt im westafrikanischen Mali seit 2013 zunächst die EUTM (EU Trainings Mission) und nun die UN-Mission MINUSMA. Die Soldaten leisten einen anerkennenswerten Dienst im Rahmen der Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands. Aber wie auch in anderen Einsätzen wird immer wieder deutlich, dass die Bundeswehr personell und materiell nicht hinreichend einsatzfähig ist.

 

2014 hat die Führung der UN-Mission MINUSMA es abgelehnt, von der Bundeswehr mit Transall-Maschinen unterstützt zu werden, weil unsere Flugzeuge bei großer Hitze nicht einsatzfähig waren und bei Nacht nicht fliegen konnten. Blamabel für die Hochtechnologie-Nation Deutschland.

 

Derzeit ist die Hälfte der deutschen Einsatz-Fahrzeuge in Gao stillgelegt. Die notwendigen Reparaturen verzögern sich, weil die Fahrzeuginstandsetzung im Camp personell unterdimensioniert ist und die Ersatzteilversorgung aus Deutschland nicht reibungsfrei funktioniert. Wenn Einsatzkräfte extremer Hitze von bis zu 50 Grad Celsius, häufiger starker Staubentwicklung und schwerem Gelände ausgesetzt sind, dann leidet das Material erheblich und das muss mit zusätzlichem Personal und zusätzlichen Ersatzteilen ausgeglichen werden - doch die sind offensichtlich nicht verfügbar.

 

Die zusätzlichen Fähigkeiten, die Deutschland nun mit der Aufklärungsdrohne Heron, mit dem Kampfhubschrauber Tiger und mit den Transporthubschraubern NH90 einbringt, erfordern unter diesen extremen Bedingungen natürlich auch zusätzliche Fähigkeiten im Bereich der Instandsetzung. Da diese logistischen Fähigkeiten offenbar nicht hinreichend verfügbar sind, ist die technische Einsatzbereitschaft nicht voll zufriedenstellend. An der Verbesserung der Einsatzbereitschaftslage wird gearbeitet.

 

Tiger-Kampfhubschrauber sind eigentlich für Einsätze in Mitteleuropa konstruiert und nicht für Gegenden mit extrem hohen Temperaturen. Sie dürfen deswegen in Mali nur mit Sondergenehmigung fliegen. In Mali können nur 18 Piloten diesen Hubschrauber fliegen. Ob alle diese Piloten die von der NATO für die Einsatztauglichkeit geforderten 140 Flugstunden auf den in Mali eingesetzten „Tigern“ nachweisen können, wird sicher geprüft werden.

 

Auch der Einsatz der NH90-Transporthubschrauber in Mali ist problematisch, denn die Vorbereitung auf den Einsatz in Afrika erfordert eine hohe Zahl an Flugstunden, die dann für die Herstellung und Erhaltung der Flugtauglichkeit von Piloten in Deutschland nicht zur Verfügung stehen. Das beeinträchtigt die Einsatzbereitschaftslage insgesamt erheblich. Und es ist nicht zu erwarten, dass eine andere Nation bereit sein wird, den höchst kostspieligen Einsatz von Kampf- und Transporthubschraubern für MINUSMA zu übernehmen.

 

Seit der Münchner Sicherheitskonferenz 2014 wissen wir, dass Deutschland - sehr vollmundig - mehr Verantwortung für die Sicherheit Europas und der Welt übernehmen will. Dazu gehört, dass man über wirklich einsatzfähige Streitkräfte, mit genug qualifiziertem Personal und Material auf dem Stand der Technik verfügt. Davon ist Deutschland noch ziemlich weit entfernt und muss deswegen endlich anfangen, der großspurigen Vollmundigkeit Taten folgen zu lassen. Das bedingt einen allmählichen aber deutlichen Aufwuchs des Wehretats mit dem Ziel 2 Prozent am BIP im Jahr 2024. Hier geht es nicht um eine „Rüstungsspirale“ wie Gabriel glauben machen will, sondern um längst erforderliche und dringend notwendige Investitionen.

 

Die Bundeswehr wird in Deutschland nicht als ein wichtiges Mittel unserer Außen- und Sicherheitspolitik geschätzt und der Dienst der Soldaten wird nur unzureichend gewürdigt. Die Politik hat es zugelassen, dass die Bundeswehr über mehr als zwanzig Jahre unterfinanziert - manche Kritiker sagen auch kaputtgespart - wurde und sich durch jahrelange „planmäßige Mangelwirtschaft“ zu einem „Sanierungsfall“ entwickelt hat. Die Einsatzbereitschaftslage in Mali ist dafür nur eines von vielen Beispielen.

 

Es wird hohe Zeit, dass die Politiker, die immer wieder den Primat der Politik für die Parlamentsarmee Bundeswehr einfordern, ihrer damit verbundenen Verantwortung gerecht werden. Bisher haben sie sich nur stark eingeschränkt verantwortungsbewusst gezeigt!

Spendenaufruf

Am 26.072017 ist in Mali ein Kampfhubschrauber der Bundeswehr abgestürzt.

Beide Besatzungsmitglieder kamen hierbei ums Leben.

Die Gemeinschaft Deutscher Kommandosoldaten ist von dieser Nachricht tief getroffen. Wir trauern um zwei tapfere Soldaten. In Gedanken stehen wir in dieser schweren Stunde geschlossen an der Seite Ihrer Familien.

 

Die Gemeinschaft Deutscher Kommandosoldaten sammelt Spenden auf folgendem Konto:

 

Einer von uns e.V

 

IBAN: DE59666500850004038410

 

BIC: PZHSDE66XXX

 

Verwendungszweck : Spende Mali

 

Die Spenden werden zu 100% an die Angehörigen weitergeleitet.

Der Personalwerbetrupp stellt vor

Das Kommando Spezialkräfte

 

Das Kommando Spezialkräfte – kurz KSK – ist im baden-württembergischen Calw, ca. 30 km südwestlich von Stuttgart, stationiert. Das KSK wurde 1996 zur weltweiten Durchführung von Spezialeinsätzen aufgestellt.

 

Es gliedert sich in den Stab, die Einsatzkräfte, den Unterstützungsbereich, Bereich Weiterentwicklung und den Bereich Ausbildung. Die Einsatzkräfte sind das Herzstück des KSK, sie sind in 4 Kommandokompanien und eine Spezialkommandokompanie gegliedert.

Jede Kommandokompanie besteht aus 5 Zügen, die jeweils für einen Einsatzraum (Land, Wasser, Luft, Gebirge) ausgebildet sind. Die Spezialkommandokompanie gehört zu dem Bereich Kampfunterstützung welche im Schwerpunkt die Kommandokompanien mit Schlüsselpersonal, (Spezialaufklärung, Luftunterstützung, Kampfmittelräumung und K9 /Hunde) unterstützt.

Diese können bei Bedarf weltweit Spezialkräfteoperationen durchführen.

 

Jeder Kommandotrupp besteht aus vier Kommando-feldwebeln. Jeder hat eine von vier besonderen Fertigkeiten als Waffen- u. Taktikspezialist, Spezialist für Pionierwesen, Sanitätsspezialist oder Spezialist für Fernmelde- und Informationstechnik. Ihre Aufträge führen sie stets gemeinsam durch – im TEAM.

 

 

Aufgaben des KSK

 

Zu den besonderen Aufgaben gehören u.a.:

 

• Retten und Befreien aus Geiselsituationen

und Gefangenschaft

• Festsetzen von Zielpersonen

• Schutz von Personen und Einrichtungen in besonderen Situationen

• Gewinnen von Schlüsselinformationen in

Krisen- und Konfliktgebieten

• Kampfeinsätze gegen Hochwertziele

• Abwehr von terroristischer Bedrohung

• Zusammenarbeit und Ausbildungsunterstützung in Aufnahmestaaten

 

 

Anforderungen an den Kommandosoldaten

 

• körperlich leistungsfähig

• teamfähig

• lernwillig

• psychisch belastbar und willensstark

• stresstabil

• verantwortungsbewusst und verschwiegen

• in geordneten sozialen Verhältnissen lebend

 

 

Bewerbungsvoraussetzungen

 

Allgemein:

• deutsche Staatsangehörigkeit

• keine Vorstrafen

• charakterlich, körperlich und geistig geeignet

• fallschirmsprungtauglich und fallschirmsprungwillig

• uneingeschränkt außendienstfähig

 

Offiziere, Unteroffiziere m.P und Unteroffiziere o.P.:

• Offiziere bis 30 Jahre; UmP bis 32 Jahre und UoP bis 28 Jahre

 

Zivile Bewerber und Mannschaften:

• Alter 17 bis 27 Jahre

• Realschulabschluss bzw. gleichwertiger Bildungsstand

oder

• Hauptschulabschluss und abgeschlossene Berufsausbildung

 

 

Ihre Chance

 

Wir bieten

• eine der interessantesten, vielseitigsten und professionellsten Ausbildungen, die die Bundeswehr zu bieten hat

• Zusammenarbeit mit international bekannten Spezialeinheiten und Polizeikräften

(US Special Forces, SAS, GSG 9 und vielen anderen)

• modernste Ausbildungseinrichtungen

• Ausbildungs- und Übungsphasen im Ausland

• Professionalität auf hohem internationalen Niveau

• modernste Bewaffnung und Ausrüstung

• verkürzte Beförderungszeiten

• Kommandozulage

• Prämiensystem

 

 

Auswahlverfahren KSK

 

Eignungsfeststellungsverfahren Teil I (1 Woche)

• Computer Assisted Testing (CAT) und Psychologische Auswahltests

• Überprüfen der körperlichen Leistungsfähigkeit

- Physical Fitness Test (mind. 3 Punkte pro Einzeldisziplin, mind. 20 Punkte gesamt);

- 5 Klimmzüge im Ristgriff

- 500 m Schwimmen in max. 15 min

- Überwinden der Hindernisbahn (Feldanzug, Helm) in max. 1:40 min

- Fallschirmsprungturm

(diese oben genannten Anforderungen sind Mindestleistungen die der Bewerber erfüllen muss)

 

10-wöchiges Vorbereitungsprogramm zur Vorbereitung auf den zweiten Teil

 

Eignungsfeststellungsverfahren Teil II (8 Tage)

• 7 km Geländelauf in Feldanzug mit 20 kg Gepäck in max. 52:00 min

• Überleben und Durchschlagen unter extremen Belastungen (1 Woche)

 

SERE / CAC Lehrgang (3 Wochen)

• davor Kommandogrundlagenausbildung (8 Wochen)

 

Nach erfolgreichem Bestehen des gesamten Auswahlverfahrens erfolgt die Versetzung zum KSK.

 

 

Ihr Weg ins KSK

Für zivile Bewerber und Mannschaften:

 

• Teilnahme an der Eignungsfeststellung für die Feldwebellaufbahn in einem Zentrum für Nachwuchsgewinnung der Bundeswehr

• Einstellung als Kommandofeldwebelanwärter am „Ausbildungszentrum spezielle Operationen“ in Pfullendorf. (01.01., 01.04., 01.07. und 01.10. jeden Jahres)

• 36-monatige Ausbildung zum Kommandofeldwebelanwärter / Fallschirmjägerfeldwebelanwärter.

• Dabei: Teilnahme am Auswahlverfahren KSK

• Bei bestehen Auswahlverfahren: Versetzung ins KSK und Beginn der Kommandoausbildung

• Bei Nichtbestehen: Einsatz als Fallschirmjäger-feldwebel in der Division für Schnelle Kräfte

 

 

Basisausbildung

zum Kommandosoldaten

 

• Dauer: 2 Jahre

• Ort: Ausbildungs- und Versuchszentrum KSK in Calw, Truppenschulen des Heeres, Spezialverbände und Ausbildungseinrichtungen anderer Spezialkräfte im In- und Ausland

• Ausbildung in Kommandokampf und Kommandokampftaktiken

• Fallschirmspringen, Nahkampf, Reaktionsschießen, Sprengen, Ausbildung an ATV´s, Sturmbooten, Ski-Doo`s etc.

• Spezielle Sanitätsausbildung

• Überleben in extremen Klimazonen:

Wüste, Dschungel, Arktis

• Spezialisierung auf eine Verbringungsart in einem unserer Spezialzüge (Land, Luft, Wasser, Hochgebirge)

• individuelle Spezialisierung als:

Waffen-, Spreng-, Fernmelde- oder Sanitätsspezialist

 

 

Bewerbung

 

Offiziere, Unteroffiziere m.P., Unteroffiziere o.P:

• Bewerbungsbogen beim KSK anfordern oder Mustervordruck aus GAIP 34-06-00

• Eine Ausfertigung über den nächsten Disziplinarvorgesetzten an Ihre personalbearbeitende Stelle, zweite Ausfertigung an das KSK – Leiter Personalwerbung.

 

 

Link für aktive Soldaten:

http://160.9.25.65/gaip4/index.php?title=GAIP_BAPersBw_Abt_IV_-_KeNr_34-06-00

 

 

Link für zivile Bewerber/Bundeswehr Beratungsstellenfinder:

http://mil.bundeswehr-karriere.de/portal/a/milkarriere/!ut/p/c4/DcexDYAwDATAWVgg7unYAmiQjV7BSgjRE8j6oKtOVvkVfT1q86tollmW3Ufr4fSclHQQwQ_C0EF7SgwVvDcDtf2TmqbhA9CbB5Q!/

 

 

 

General a.D. Hans Heinreich Dieter

Zwei Soldaten der Bundeswehr - ein Pilot und ein Waffensystemoffizier - sind beim Absturz eines Tiger-Kampfhubschraubers in Mali ums Leben gekommen. Fremdeinwirkung ist nach derzeitiger Kenntnis auszuschließen. Die Unfallursache wird zurzeit ermittelt.

 

Spekulationen verbieten sich, aber die Diskussion der derzeitigen personellen und materiellen Einsatzbereitschaft der Bundeswehr im Hinblick auf die zahlreichen Einsätze in Europa, Asien und Afrika muss angesichts dieses tragischen Unfalls geführt werden.

 

Die Bundeswehr unterstützt im westafrikanischen Mali seit 2013 zunächst die EUTM (EU Trainings Mission) und nun die UN-Mission MINUSMA. Die Soldaten leisten einen anerkennenswerten Dienst im Rahmen der Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands. Aber wie auch in anderen Einsätzen wird immer wieder deutlich, dass die Bundeswehr personell und materiell nicht hinreichend einsatzfähig ist.

 

2014 hat die Führung der UN-Mission MINUSMA es abgelehnt, von der Bundeswehr mit Transall-Maschinen unterstützt zu werden, weil unsere Flugzeuge bei großer Hitze nicht einsatzfähig waren und bei Nacht nicht fliegen konnten. Blamabel für die Hochtechnologie-Nation Deutschland.

 

Derzeit ist die Hälfte der deutschen Einsatz-Fahrzeuge in Gao stillgelegt. Die notwendigen Reparaturen verzögern sich, weil die Fahrzeuginstandsetzung im Camp personell unterdimensioniert ist und die Ersatzteilversorgung aus Deutschland nicht reibungsfrei funktioniert. Wenn Einsatzkräfte extremer Hitze von bis zu 50 Grad Celsius, häufiger starker Staubentwicklung und schwerem Gelände ausgesetzt sind, dann leidet das Material erheblich und das muss mit zusätzlichem Personal und zusätzlichen Ersatzteilen ausgeglichen werden - doch die sind offensichtlich nicht verfügbar.

 

Die zusätzlichen Fähigkeiten, die Deutschland nun mit der Aufklärungsdrohne Heron, mit dem Kampfhubschrauber Tiger und mit den Transporthubschraubern NH90 einbringt, erfordern unter diesen extremen Bedingungen natürlich auch zusätzliche Fähigkeiten im Bereich der Instandsetzung. Da diese logistischen Fähigkeiten offenbar nicht hinreichend verfügbar sind, ist die technische Einsatzbereitschaft nicht voll zufriedenstellend. An der Verbesserung der Einsatzbereitschaftslage wird gearbeitet.

 

Tiger-Kampfhubschrauber sind eigentlich für Einsätze in Mitteleuropa konstruiert und nicht für Gegenden mit extrem hohen Temperaturen. Sie dürfen deswegen in Mali nur mit Sondergenehmigung fliegen. In Mali können nur 18 Piloten diesen Hubschrauber fliegen. Ob alle diese Piloten die von der NATO für die Einsatztauglichkeit geforderten 140 Flugstunden auf den in Mali eingesetzten „Tigern“ nachweisen können, wird sicher geprüft werden.

 

Auch der Einsatz der NH90-Transporthubschrauber in Mali ist problematisch, denn die Vorbereitung auf den Einsatz in Afrika erfordert eine hohe Zahl an Flugstunden, die dann für die Herstellung und Erhaltung der Flugtauglichkeit von Piloten in Deutschland nicht zur Verfügung stehen. Das beeinträchtigt die Einsatzbereitschaftslage insgesamt erheblich. Und es ist nicht zu erwarten, dass eine andere Nation bereit sein wird, den höchst kostspieligen Einsatz von Kampf- und Transporthubschraubern für MINUSMA zu übernehmen.

 

Seit der Münchner Sicherheitskonferenz 2014 wissen wir, dass Deutschland - sehr vollmundig - mehr Verantwortung für die Sicherheit Europas und der Welt übernehmen will. Dazu gehört, dass man über wirklich einsatzfähige Streitkräfte, mit genug qualifiziertem Personal und Material auf dem Stand der Technik verfügt. Davon ist Deutschland noch ziemlich weit entfernt und muss deswegen endlich anfangen, der großspurigen Vollmundigkeit Taten folgen zu lassen. Das bedingt einen allmählichen aber deutlichen Aufwuchs des Wehretats mit dem Ziel 2 Prozent am BIP im Jahr 2024. Hier geht es nicht um eine „Rüstungsspirale“ wie Gabriel glauben machen will, sondern um längst erforderliche und dringend notwendige Investitionen.

 

Die Bundeswehr wird in Deutschland nicht als ein wichtiges Mittel unserer Außen- und Sicherheitspolitik geschätzt und der Dienst der Soldaten wird nur unzureichend gewürdigt. Die Politik hat es zugelassen, dass die Bundeswehr über mehr als zwanzig Jahre unterfinanziert - manche Kritiker sagen auch kaputtgespart - wurde und sich durch jahrelange „planmäßige Mangelwirtschaft“ zu einem „Sanierungsfall“ entwickelt hat. Die Einsatzbereitschaftslage in Mali ist dafür nur eines von vielen Beispielen.

 

Es wird hohe Zeit, dass die Politiker, die immer wieder den Primat der Politik für die Parlamentsarmee Bundeswehr einfordern, ihrer damit verbundenen Verantwortung gerecht werden. Bisher haben sie sich nur stark eingeschränkt verantwortungsbewusst gezeigt!